Windfänger

Windfänger

Wozu Wege gehen, wenn man sich verfliegen kann?

Was geschieht?

Wie ein Phönix leben...
Wie ein Phönix leben wir Gehen auf in Hitze und...
by gleyfin (Fr, 19. Mai, 19:49)
Nasenbluten
Es ist lange her. Es wirkt, als wäre alles sehr...
by gleyfin (Di, 22. Jul, 01:34)
Iss Kind, iss...
Das leise Schnarren füllt den Raum und lässt...
by gleyfin (So, 8. Dez, 17:14)

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Sich leise verfliegen

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Freitag, 26. Oktober 2012
Putztag
gleyfin, 19:43h
Ich stand in der Dusche und schrubbte die alten, teils gesprungenen Fliesen.
Dumpf klang Musik über den Flur und ins Badezimmer, mein Summen hallte in der Kabine wider.
Als ich mich bückte, um die unteren Fliesen zu säubern, schoss mir ein Bild durch den Kopf.
Keine Ahnung, wann es gewesen war doch plötzlich sah ich mich, wie ich einst in eben dieser Dusche hockte, wutentbrannt und fluchend und wie wild die Wanne schrubbend.
Ich entsann mich, während ich kurz darüber nachdachte, dass ich wütend auf sie gewesen war, unglaublich aufgebracht.
Es war spät gewesen für das Saubermachen, 21 Uhr circa.
Mir fiel ein, dass ich es herauszögerte, runterzugehen, um zusammen mit ihr Fernzusehen.
Wollte nicht bei ihr sein, musste Luft ablassen.
Doch beim besten Willen fiel mir nicht mehr ein, warum ich so aufgewühlt und zornig war.
Und während ich weiter die Fliesen schrubbte musste ich lächeln, denn es fühlt sich unglaublich gut an, diese schwere Last des Nachtragens nicht mehr auf dem Rücken herumzuschleppen, wenn einen sowieso schon dieser eigenartige Schatten verfolgt.

Eure Gleyfin
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Montag, 22. Oktober 2012
''Gefällt mir''
gleyfin, 23:47h
Wir verschwenden oft zu viel Zeit damit, über jemanden nachzudenken, der nicht mal für eine Sekunde an uns denkt.''

Als ich das las, kamen mir gleich mehrere Gesichter in den Sinn und jetzt lässt mich das Grübeln erst recht nicht mehr los.

Eure vom Nachdenken erschöpfte Gleyfin
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Samstag, 20. Oktober 2012
gleyfin, 15:27h
''Ist das Ihre Geschichte?''
''Ja.''
''Das klingt sehr poetisch. Verfassen Sie oft solche Texte?''
''Joa.''
''Mhhm.. Da braucht man viel Übung, um so schreiben zu können.''
''Mhhhm.''


In solchen Momenten denke ich bei mir
Siehst du, alle finden, dass du gut schreiben kannst. Warum machst du es dir dann so schwer? Warum zögerst du es heraus? Warum tust du nichts dafür?

hmm..

Eure Gleyfin
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Die Blätter fallen...
gleyfin, 14:18h
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Donnerstag, 18. Oktober 2012
Ein Blatt geht auf Reisen
gleyfin, 19:14h
In den letzten Tagen für ein kleines Schulprojekt verfasst:

Es stand einmal, an einem plätschernden Bächlein ein Baum.
Groß und mächtig ruhte er dort und seine grünen Blätter tanzten unbekümmert im warmen Sommerwind.
Doch ein einzelnes, welches dort hing, war schwer, erfüllt von süßen Tagträumen. Und es blickte am Wasser des Bächleins
entlang, bis zum Horizont, träumend von anderen Wiesen, Wäldern und Feldern.

Als der Herbst ins Land zog, brachte dieser prächtige Gewänder für Blatt und Strauch.
Der Baum erstrahlte in fürstlichen Farben. Rot und golden leuchtete seine Blattkrone.
Doch der Herbst brachte nicht nur Schönes, auch Stürme und kalte Winde waren seine Gefährten.
Sie rissen an Gewand und Stamm des Baumes, klagend und laut, sodass die Geäste des Großen stöhnten und knarrzten.
Das eine Blatt aber frohlockte im Wind, denn als es fiel, getragen von tosenden Böen, landete es im kühlen Nass.
So geschah, dass es auf Reisen ging.

Der kleine, vom Sturm gepeitschte Lauf trug das Blatt geschwind davon.
Das Wasser brauste und glugste und das bunte Blatt tanzte und wippte auf den kleinen Wellen.
Viele Gräser und Büsche zogen vorbei und der riesenhafte Baum verschwamm in weiter, herbstlicher Ferne.

Das Blättlein, bunt im herbstlichen Blau, staunte beim Anblick der vielen fremden Länder, welche das Bächlein durchlief.
Doch jäh endete die Reise, als der neugierige Gesell zwischen Steinen hängenblieb.
Traurig und verloren war er und lauschte dem brausenden Wasser, verhüllt von grauem Gestein.
Als er wie so oft in die Ferne blickte, schien Etwas auf dem Wasser im fahlen Licht des Tages zu schimmern.
Die funkelnden Flecken kamen näher und da sah das Blatt, wie Fische an den Steinen vorbeizukommen versuchten.
Sie streiften das rot-goldene Ding und trugen es auf ihren schimmernden Flossen hinfort.

Vergnügt und voller neuer Hoffnung trieb das Blatt weiter das Bächlein entlang. Die herbstlichen Lande waren gespickt mit
Dörfern und auch am Wasser standen ab und an ein paar Häuser.
Einmal gackerten Hühner und ein Hund bellte. Von Neugier und Erstaunen geweckt, lauschte das Blatt den fremden Geräuschen.
Plötzlich schallte ein helles Kinderlachen über Fluss und Stein.

Das Blatt entdeckte Kinder, wie kleine Menschen, am Ufer des Bächleins spielen.
Sie zeigten auf das bunte Blatt und jubilierten.
Eines der kleinen Menschen lief rasch davon und kam eilend mit einem langen Stock zum Ufer zurück.
Das Reden und Lachen erfüllten das Blatt mit Freude, während es beobachtete, wie die Kinder behutsam mit dem Stock nach ihm fischten.
Endlich raus aus dem tosenden Nass!, dachte der kleine Bunte und genoss die warmen Hände und die Verblüffung der lieben Kinder.
Sie spielten viel mit ihm und ihr Lachen brachte des Reisenden Rot und Gold zum Strahlen.
Als der Abend dämmerte trugen sie ihn vorsichtig Heim und wahrten ihn als neuen, kleinen Freund.
So geschah, dass des Blattes Reise ein gutes Ende nahm.
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