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Montag, 19. September 2011
So viel zu tun
gleyfin, 23:16h
Mist!
Ich muss so wahnsinnig viel erledigen aber trotzdem komme ich nicht von meinem Computer los.
Scheiße!
Wann soll ich das alles schaffen?
Schon wieder hat mich diese verfluchte Technik hintergangen -.-''
(ich schaffe es immer wieder, die Schuld auf andere zu schieben..hehe)
Und dann bin ich wieder schlecht gelaunt, müde und depressiv, weil ich dann wieder Stress mit meiner Mutter habe, unter Druck stehe und im mir nur allzu bekannten Chaos versinke.
Eure lustlose Gleyfin
...bereits 333 x gelesen
Ich muss so wahnsinnig viel erledigen aber trotzdem komme ich nicht von meinem Computer los.
Scheiße!
Wann soll ich das alles schaffen?
Schon wieder hat mich diese verfluchte Technik hintergangen -.-''
(ich schaffe es immer wieder, die Schuld auf andere zu schieben..hehe)
Und dann bin ich wieder schlecht gelaunt, müde und depressiv, weil ich dann wieder Stress mit meiner Mutter habe, unter Druck stehe und im mir nur allzu bekannten Chaos versinke.
Eure lustlose Gleyfin
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Ausgegraben
gleyfin, 22:30h
Das habe ich gerade gefunden.
Ist schon etwas älter.
Ich schrieb es, als ich einen riesen Hals auf die Menschheit hatte.
Ich habe keine Ahnung, warum, ich weiß nur, dass ich richtig rasend vor Wut war.
Tja, und deswegen musste Einer dran glauben.
Vorerst..
*
Dichte Nebel lagen auf der Stadt. Alles schien zu schlafen. Die Stille umgab jedes Lebewesen und jeden Stein. Die Kronen jener Bäume, welche den Menschen standhaft gegenübertraten, waren ohne Wind und ohne Leben.
Rhythmisch schlugen die kleinen Wellen des mächtigen Flusses an die Ufer. Wie der dumpfe Herzschlag eines ruhenden Riesen hallten sie in den Straßen wider.
Doch der Nebel wurde dichter und der Herzschlag der Stadt wurde erdrückt, schien zu ersterben. Aus der Ruhe wurde Totenstille. Ein einzelner schwarzer Kater erhob sich von seinem Lager und schlich lautlos durch die Totenschleier der Dunkelheit. Langsam lösten sich vor ihm die Umrisse des Flusses aus den Nebelschwaden und schon bald stand der Kater vor dem schwarzen Nichts, wessen kümmerliche Wellen gierig nach seinen Pfoten leckten und doch ohne Hunger waren. Wachsam trottete er neben dem Fluss her. Immer der unscheinbaren und doch so starken Strömung hinterher. Wie ein tapferer Soldat maschierte er an den Monstren vorbei, in denen die Menschen lebten, und blickte ihnen stolz und ohne jede Furcht in ihre dunklen, leeren Augen. Irgendwann wurden diese seltsamen Wesen immer kümmerlicher. Je weiter der Kater ging, desto mehr von ihnen wichen der Natur, welche hier jedoch immer noch von Menschen beherrscht wurde. Schon bald war er auch an dem letzten von Menschen erschaffenen, totem Gesteinshaufen vorübergegangen. Ihn zog es immer weiter in Richtung der bestellten Felder und verkrüppelten Wälder, der Kater blieb jedoch ununterbrochen an der Seite des dunklen Flusses, welcher mit der Zeit immer schmächtiger wurde. Nur noch mit Mühe drang er bald durch die Landschaft, sodass er sich in ausschweifenden Kurven einen Weg durch die dunkle Erde bahnen musste. Irgendwann traten dunkle Schatten aus dem zähen Leichentuch zu dem Kater hervor. Still und bedrohlich erhoben sich die Schelmen gigantischer Blattwerke über ihm. Von Menschenhand unberührt sprossen mächtige Wurzeln, bewachsen von Moos und geprägt von Jahrhunderten, aus der nach Leben und Tod riechenden Erde und ließen den kleinen Wasserlauf noch mal um Einiges zusammenschrumpfen, doch unbeirrt von diesem Umstand, floss das wenig übriggebliebene Wasser direkt in den düsteren Wald hinein. Kurz verharrte der Kater vor dem Wald, in Inbrunst vor der magischen Aura der Bäume versunken. Dann blickte er sich zögernd um. Nach einem Augenblick des Verharrens löste er sich entschlossen aus seiner Starre, ging auf die dunklen Schatten des Waldes zu und verschmolz augenblicklich mit ihnen.
Die böse Vorahnung eines schlechten Omens trieb selbst die Tiefschlummernden aus ihrer Totenstarre. Es begann jedoch mit den Tieren des Waldes. Alle fühlten sie die Anwesenheit einer Macht, welche zu ihnen rief, sie aus dem Schlaf zerrte und sie alle in die selbe Himmelsrichtung trieb. Vögel wurden laut, Füchse schlichen beunruhigt umher, ja, selbst der kleinste Käfer verspürte, dass die Zeit gekommen war. Die Zeit der Vergeltung. Magische Wesen, umgeben von einer Aura, die sie vor den erniedrigenden und verhassten Blicken der Menschen schützte, erhoben sich aus ihren Verstecken und lösten sich von ihren magischen Hüllen. Feen und Elfen, Magier und Hexen. Trolle, Kobolde, Waldnymphen und Geister aller Art, sie alle wussten, dass der Tag des erbitterten Kampfes bevorstand.
Und dann endlich wurden auch sie lebendig. Getrieben von ihrem Hass auf das Menschliche, den magischen Funken der Großen in sich tragend. Sie waren die sträksten ihrer Art. Stolze Seelen gefangen in steinernen Figuren. Die meisten von ihnen hatten das Aussehen der Götzenbilder, an welche die Menschen glaubten und welche sie verehrten; sie nannten sie Engel. Mit mächtigen Schwingen und fließenden Gewändern standen sie auf Gräbern vergangener Generationen. Jahrzehnte lang mussten sie in trauernder Geste über ihre Feinde wachen, doch endlich waren sie aus ihren quälenden Starren befreit. Ihre steinernen Körper bewegten sich, steif klopften sie sich den jahrhunderte alten Staub der Verwesung von den Schultern und breiteten ihre wuchtigen Flügel aus. Äußerlich formten sich die steinernen Gebilde dieser Wesen langsam zu Fleisch und Blut, und doch waren sie aus magischem Gestein geformt. So hart, dass ihre Seelen niemals ihre Körper verlassen könnten.
so ging es nun mit allen Steingewordenen. Prächtige Löwen aus Mamor mit gewaltigen Tatzen erhoben sich von ihren majestätischen Simsen, Wasserspeier zogen kichernd hässliche Fratzen und bald schon versammelten sich all diese wundersamen Wesen in dem magischen Wald, welcher sie zu sich rief.
Als der Horizont im roten Licht der aufgehenden Sonne ertrank, ergossen sich die schimmernden Strahlen der Wärme über die eisige Stille und durchbrachen die Schleier des Unendlichen.
Alle anwesenden Kreaturen hatten sich um einen winzigen Flusslauf versammelt und nur das Plätschern des trägen Wassers war zu vernehmen.
Im Kreise stehend betrachteten sie ihn, wie er leblos im seichten Nass lag. So zierlich war sein Gesicht und so unbefleckt sein junger, erblassender Seelenfunke. Doch der Ausdruck seines letzten Atemzuges machte ihn Jahrzehnte älter. Sein Blick war voller Angst -und von schlimmen Vorahnungen gequält- in die Ferne gerichtet. Trotzdem ruhte eine verborgene Einsicht in seinen Augen. Einsicht, dass der Tag des blutrünstigen Krieges nicht mehr zu verhindern war.
Als sich ein einzelner Sonnenstrahl in die Zwielichte der riesenhaften Bäume verirrte und direkt auf den kleinen Leib des Menschenjungen niederfiel, sahen alle das Amulett in seiner Hand. Und da wussten sie, dass der Krieg schon längst begonnen hatte. Das erste Opfer war ein unschuldiges, menschliches Kind. Erwählt von der hohen Macht der Andersartigkeit. Schweigend verharrten die magischen Geschöpfe und als der Tag vollends hereinbrach und sich die Nebel der Todgeister lichteten, stimmte ein einziger Wolf jaulend sein Wehklagen ein und alle weinten sie Blut, sich im Klaren darüber, dass sie dieses schon bald an sich kleben haben würden.
Eure Gleyfin
*Ist nicht wirklich etwas für Leser, die nicht gerade begeistert von Fantasy sind, bzw. nicht an die Existenz besagter Wesen 'glauben'..
...bereits 358 x gelesen
Ist schon etwas älter.
Ich schrieb es, als ich einen riesen Hals auf die Menschheit hatte.
Ich habe keine Ahnung, warum, ich weiß nur, dass ich richtig rasend vor Wut war.
Tja, und deswegen musste Einer dran glauben.
Vorerst..
*
Dichte Nebel lagen auf der Stadt. Alles schien zu schlafen. Die Stille umgab jedes Lebewesen und jeden Stein. Die Kronen jener Bäume, welche den Menschen standhaft gegenübertraten, waren ohne Wind und ohne Leben.
Rhythmisch schlugen die kleinen Wellen des mächtigen Flusses an die Ufer. Wie der dumpfe Herzschlag eines ruhenden Riesen hallten sie in den Straßen wider.
Doch der Nebel wurde dichter und der Herzschlag der Stadt wurde erdrückt, schien zu ersterben. Aus der Ruhe wurde Totenstille. Ein einzelner schwarzer Kater erhob sich von seinem Lager und schlich lautlos durch die Totenschleier der Dunkelheit. Langsam lösten sich vor ihm die Umrisse des Flusses aus den Nebelschwaden und schon bald stand der Kater vor dem schwarzen Nichts, wessen kümmerliche Wellen gierig nach seinen Pfoten leckten und doch ohne Hunger waren. Wachsam trottete er neben dem Fluss her. Immer der unscheinbaren und doch so starken Strömung hinterher. Wie ein tapferer Soldat maschierte er an den Monstren vorbei, in denen die Menschen lebten, und blickte ihnen stolz und ohne jede Furcht in ihre dunklen, leeren Augen. Irgendwann wurden diese seltsamen Wesen immer kümmerlicher. Je weiter der Kater ging, desto mehr von ihnen wichen der Natur, welche hier jedoch immer noch von Menschen beherrscht wurde. Schon bald war er auch an dem letzten von Menschen erschaffenen, totem Gesteinshaufen vorübergegangen. Ihn zog es immer weiter in Richtung der bestellten Felder und verkrüppelten Wälder, der Kater blieb jedoch ununterbrochen an der Seite des dunklen Flusses, welcher mit der Zeit immer schmächtiger wurde. Nur noch mit Mühe drang er bald durch die Landschaft, sodass er sich in ausschweifenden Kurven einen Weg durch die dunkle Erde bahnen musste. Irgendwann traten dunkle Schatten aus dem zähen Leichentuch zu dem Kater hervor. Still und bedrohlich erhoben sich die Schelmen gigantischer Blattwerke über ihm. Von Menschenhand unberührt sprossen mächtige Wurzeln, bewachsen von Moos und geprägt von Jahrhunderten, aus der nach Leben und Tod riechenden Erde und ließen den kleinen Wasserlauf noch mal um Einiges zusammenschrumpfen, doch unbeirrt von diesem Umstand, floss das wenig übriggebliebene Wasser direkt in den düsteren Wald hinein. Kurz verharrte der Kater vor dem Wald, in Inbrunst vor der magischen Aura der Bäume versunken. Dann blickte er sich zögernd um. Nach einem Augenblick des Verharrens löste er sich entschlossen aus seiner Starre, ging auf die dunklen Schatten des Waldes zu und verschmolz augenblicklich mit ihnen.
Die böse Vorahnung eines schlechten Omens trieb selbst die Tiefschlummernden aus ihrer Totenstarre. Es begann jedoch mit den Tieren des Waldes. Alle fühlten sie die Anwesenheit einer Macht, welche zu ihnen rief, sie aus dem Schlaf zerrte und sie alle in die selbe Himmelsrichtung trieb. Vögel wurden laut, Füchse schlichen beunruhigt umher, ja, selbst der kleinste Käfer verspürte, dass die Zeit gekommen war. Die Zeit der Vergeltung. Magische Wesen, umgeben von einer Aura, die sie vor den erniedrigenden und verhassten Blicken der Menschen schützte, erhoben sich aus ihren Verstecken und lösten sich von ihren magischen Hüllen. Feen und Elfen, Magier und Hexen. Trolle, Kobolde, Waldnymphen und Geister aller Art, sie alle wussten, dass der Tag des erbitterten Kampfes bevorstand.
Und dann endlich wurden auch sie lebendig. Getrieben von ihrem Hass auf das Menschliche, den magischen Funken der Großen in sich tragend. Sie waren die sträksten ihrer Art. Stolze Seelen gefangen in steinernen Figuren. Die meisten von ihnen hatten das Aussehen der Götzenbilder, an welche die Menschen glaubten und welche sie verehrten; sie nannten sie Engel. Mit mächtigen Schwingen und fließenden Gewändern standen sie auf Gräbern vergangener Generationen. Jahrzehnte lang mussten sie in trauernder Geste über ihre Feinde wachen, doch endlich waren sie aus ihren quälenden Starren befreit. Ihre steinernen Körper bewegten sich, steif klopften sie sich den jahrhunderte alten Staub der Verwesung von den Schultern und breiteten ihre wuchtigen Flügel aus. Äußerlich formten sich die steinernen Gebilde dieser Wesen langsam zu Fleisch und Blut, und doch waren sie aus magischem Gestein geformt. So hart, dass ihre Seelen niemals ihre Körper verlassen könnten.
so ging es nun mit allen Steingewordenen. Prächtige Löwen aus Mamor mit gewaltigen Tatzen erhoben sich von ihren majestätischen Simsen, Wasserspeier zogen kichernd hässliche Fratzen und bald schon versammelten sich all diese wundersamen Wesen in dem magischen Wald, welcher sie zu sich rief.
Als der Horizont im roten Licht der aufgehenden Sonne ertrank, ergossen sich die schimmernden Strahlen der Wärme über die eisige Stille und durchbrachen die Schleier des Unendlichen.
Alle anwesenden Kreaturen hatten sich um einen winzigen Flusslauf versammelt und nur das Plätschern des trägen Wassers war zu vernehmen.
Im Kreise stehend betrachteten sie ihn, wie er leblos im seichten Nass lag. So zierlich war sein Gesicht und so unbefleckt sein junger, erblassender Seelenfunke. Doch der Ausdruck seines letzten Atemzuges machte ihn Jahrzehnte älter. Sein Blick war voller Angst -und von schlimmen Vorahnungen gequält- in die Ferne gerichtet. Trotzdem ruhte eine verborgene Einsicht in seinen Augen. Einsicht, dass der Tag des blutrünstigen Krieges nicht mehr zu verhindern war.
Als sich ein einzelner Sonnenstrahl in die Zwielichte der riesenhaften Bäume verirrte und direkt auf den kleinen Leib des Menschenjungen niederfiel, sahen alle das Amulett in seiner Hand. Und da wussten sie, dass der Krieg schon längst begonnen hatte. Das erste Opfer war ein unschuldiges, menschliches Kind. Erwählt von der hohen Macht der Andersartigkeit. Schweigend verharrten die magischen Geschöpfe und als der Tag vollends hereinbrach und sich die Nebel der Todgeister lichteten, stimmte ein einziger Wolf jaulend sein Wehklagen ein und alle weinten sie Blut, sich im Klaren darüber, dass sie dieses schon bald an sich kleben haben würden.
Eure Gleyfin
*Ist nicht wirklich etwas für Leser, die nicht gerade begeistert von Fantasy sind, bzw. nicht an die Existenz besagter Wesen 'glauben'..
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gleyfin, 18:58h
Jetzt ist sie wieder da.
Eine ganze Woche lang..
Wahrscheinlich wird sie mir wieder die ganze Zeit katzbuckelnd hinterherschnurren, nur, weil ich letztes Mal ein wenig zu nett zu ihr war.
Ich freue mich ja so..
...bereits 297 x gelesen
Eine ganze Woche lang..
Wahrscheinlich wird sie mir wieder die ganze Zeit katzbuckelnd hinterherschnurren, nur, weil ich letztes Mal ein wenig zu nett zu ihr war.
Ich freue mich ja so..
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Wie dämlich
gleyfin, 11:10h
Ich glaub's nicht!
Ich glaub's einfach nicht!!!
Wie dumm muss ich denn sein?!
Der Tag fängt ja richtig gut an..
Erst habe ich verschlafen.
Dann bin ich, sowieso schon viel zu spät, rausgestürmt, musste aber wieder rein, weil noch ein Fenster (wohl gemerkt, im oberen Stockwerk -.-) offen stand.
Und dann bin ich doch tatsächlich wie irre zur Sporthalle geradelt, obwohl wir heute gar kein Sport haben..
Das ist mir aber erst aufgefallen, als ich einsam und schnaufend vor der Halle stand.
Also bin ich wieder nach Hause, um mein Sportzeug durch den halben Flur zu werfen, damit ich schnell weiter kann, zur Schule (außerdem wollte ich nicht wie ein hechelnder Packesel vor den anderen stehen und für neuen Redestoff sorgen.)
In der Schule angekommen, gehe ich natürlich am Vertretungsplan vorbei, schleppe mich die vielen Treppen hoch..
und dann ist der Klassenraum abgeschlossen.
Ich wieder runter zum Vertretungsplan..
'1+2 Stunde entfällt'
-.-''
Na super!
Ich wieder nach Hause, zwischendurch Jacke und Schal ausgezogen und völlig fertig auf dem Sofa zusammengebrochen..
Wer wettet mit mir, dass ich spätestens Mittwoch krank bin?
Ist ja schließlich nicht ganz normal, wenn man erhitzt durch 9°C rast, ohne eine Jacke zu tragen:P
Eure Gleyfin
P.S. Wenn das nicht irgendetwas Höheres war, was mich Morgensport hat machen lassen, muss ich wirklich ziemlich verblödet und faul sein, mittwochs nicht einfach mal auf den Vertretungsplan zu schauen, wenn ich sowieso schon immer dran vorbeigehe..
Menno!
>.<''
...bereits 288 x gelesen
Ich glaub's einfach nicht!!!
Wie dumm muss ich denn sein?!
Der Tag fängt ja richtig gut an..
Erst habe ich verschlafen.
Dann bin ich, sowieso schon viel zu spät, rausgestürmt, musste aber wieder rein, weil noch ein Fenster (wohl gemerkt, im oberen Stockwerk -.-) offen stand.
Und dann bin ich doch tatsächlich wie irre zur Sporthalle geradelt, obwohl wir heute gar kein Sport haben..
Das ist mir aber erst aufgefallen, als ich einsam und schnaufend vor der Halle stand.
Also bin ich wieder nach Hause, um mein Sportzeug durch den halben Flur zu werfen, damit ich schnell weiter kann, zur Schule (außerdem wollte ich nicht wie ein hechelnder Packesel vor den anderen stehen und für neuen Redestoff sorgen.)
In der Schule angekommen, gehe ich natürlich am Vertretungsplan vorbei, schleppe mich die vielen Treppen hoch..
und dann ist der Klassenraum abgeschlossen.
Ich wieder runter zum Vertretungsplan..
'1+2 Stunde entfällt'
-.-''
Na super!
Ich wieder nach Hause, zwischendurch Jacke und Schal ausgezogen und völlig fertig auf dem Sofa zusammengebrochen..
Wer wettet mit mir, dass ich spätestens Mittwoch krank bin?
Ist ja schließlich nicht ganz normal, wenn man erhitzt durch 9°C rast, ohne eine Jacke zu tragen:P
Eure Gleyfin
P.S. Wenn das nicht irgendetwas Höheres war, was mich Morgensport hat machen lassen, muss ich wirklich ziemlich verblödet und faul sein, mittwochs nicht einfach mal auf den Vertretungsplan zu schauen, wenn ich sowieso schon immer dran vorbeigehe..
Menno!
>.<''
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Sonntag, 18. September 2011
Zwei Universen
gleyfin, 21:22h
*
Am vereinbarten Treffpunkt sehen wir schon die Ersten stehen.
Mit teils aufgesetzter Fröhlichkeit wird sich zugewunken.
Es folgen Umarmungen.
Da noch nicht alle da sind, gehe ich vor, die Reservierung bestätigen.
Alleine sitze ich am Tisch und warte.
Schaue mir die Leute an.
Die Lounge.
Alles und Jeder ist 'hip' und modern. Jeder ähnelt sich.
Alle begaffen mich, nur, weil ich ein mal nicht in dieses Bild passe.
Und ich genieße es ausnahmsweise sogar.
Nach einer Weile kommen die Anderen.
Wir bestellen Cocktails und reden.
Über früher und jetzt.
Es wird auch viel gelacht, nur zwischen ihr und mir herrscht immer noch eisiges Schweigen.**
Irgendwann starre ich immer häufiger nur in der Gegend rum.
Nicht selten wandert mein Blick zu meiner Armbanduhr.
Teilnahmslos stochere ich in den Limetten meines Jumbo-Caipirinhas herum.
Langweilig ist mir aber nicht, obwohl ich mich kaum noch an den Gesprächen der Anderen beteilige.
Ab und zu verziehe ich mich zu den Toiletten, wo es warm und stickig ist.
Ein mal gehe ich mit meiner 'besten Freundin' nach draußen.
Wir reden über die Andere, warum sie schon wieder so übellaunig und so verdammt schnell eingeschnappt ist.
Ein letzter Blick auf die Uhr, schnell die letzten Tropfen des viel zu teuren Jumbos ''ausgelutscht'', bezahlt und raus aus der uniformen Welt des ''Sehens und Gesehenwerdens''.
Die Ersten verabschieden sich und die nun kleinere Gruppe geht noch zusammen durch die beinahe menschenleere Stadt.
Ich schlendere hinterher und betrachte die mir so vertrauten, alten Fachwerkhäuser.
Bei den Fahrrädern angekommen, wird abgewartet, bis sie verschwunden ist und dann nochmals kurz über sie geredet.
Es wird spekuliert.
Und sich verabschiedet.
Jetzt sind wir nur noch zu dritt.
Und endlich kann ich aufatmen.***
Langsam steigt die Neugier in mir auf.
Redend machen wir uns auf den Weg durch die dunklen Seitenstraßen.
Schnell wird sich noch etwas zu essen geholt, dann geht es zur Kaserne.
Vorbei an dem Hauptgebäude, aus welchem laut dröhnender Techno-Beat quillt, eine kurze Kopfsteinplaster-Gasse entlang.
Und schon sind wir da.
Wir stehen vor einem kleinen Haus, welches über und über mit Graffiti besprüht ist.
Schüchtern betreten wir das Gebäude
und werden verwundert begrüßt.
Von Dreadlocks und Schlabberhosen.
So früh habe man nicht mit Besuchern gerechnet.
Wir sind ebenfalls verwundert.
Ich fühle mich erst nicht sonderlich wohl,
eher, wie ein Abklatsch, mit Haarband und Herzchenkette.
Wir schleichen die Treppe hoch und bleiben in einem engen Flur stehen.
Alter Dielenboden und mit Farbe und Stickern 'verschönerte' Spinde fallen uns als erstes auf.
Wir werden freundlich eingewiesen und machen es uns auf alten Ledersofas bequem.
Wir warten lange, dann beginnt das erste Stück.
Doch schon kurz darauf müssen wir wieder gehen.
Kichernd laufen wir die Gasse zurück, an dem Dröhnen vorbei, auf den Parkplatz zu.
Und plötzlich sind wir nur noch zu zweit.
Als wir den Raum mit den vielen Sofas und Matratzen erneut betreten, sind noch mehr von denen da.
Noch mehr Dreadlocks und Schluder-Klamotten.
Jetzt fühle ich mich sehr viel besser.
Wohler..
Hier scheint es egal zu sein, wie man aussieht.
Wir werden zwar auch angeschaut, aber keinesfalls abwertend.
Eher Neugierig.
Lange sitzen wir mit den vielen Fremden da und lauschen einem Stück nach dem anderen.
Und dann ist es auch schon wieder vorbei.
Faszinierend, wie sich eine kleine Stadt so sehr in sich selbst widersprechen kann.
Diese zwei Orte sind schon keine Welten, sondern gesamte Universen, welche unterschiedlicher nicht sein könnten.
Eure Gleyfin
P.S. Da bin ich ja doch endlich mal rausgekommen.
;)
*-> Samstag Nacht
**1.-> Müde
2.-> Aufgefallen
***War wohl nichts mit dem 'Ich reib euch unter die Nase, wie gut es mir geht'
...bereits 353 x gelesen
Am vereinbarten Treffpunkt sehen wir schon die Ersten stehen.
Mit teils aufgesetzter Fröhlichkeit wird sich zugewunken.
Es folgen Umarmungen.
Da noch nicht alle da sind, gehe ich vor, die Reservierung bestätigen.
Alleine sitze ich am Tisch und warte.
Schaue mir die Leute an.
Die Lounge.
Alles und Jeder ist 'hip' und modern. Jeder ähnelt sich.
Alle begaffen mich, nur, weil ich ein mal nicht in dieses Bild passe.
Und ich genieße es ausnahmsweise sogar.
Nach einer Weile kommen die Anderen.
Wir bestellen Cocktails und reden.
Über früher und jetzt.
Es wird auch viel gelacht, nur zwischen ihr und mir herrscht immer noch eisiges Schweigen.**
Irgendwann starre ich immer häufiger nur in der Gegend rum.
Nicht selten wandert mein Blick zu meiner Armbanduhr.
Teilnahmslos stochere ich in den Limetten meines Jumbo-Caipirinhas herum.
Langweilig ist mir aber nicht, obwohl ich mich kaum noch an den Gesprächen der Anderen beteilige.
Ab und zu verziehe ich mich zu den Toiletten, wo es warm und stickig ist.
Ein mal gehe ich mit meiner 'besten Freundin' nach draußen.
Wir reden über die Andere, warum sie schon wieder so übellaunig und so verdammt schnell eingeschnappt ist.
Ein letzter Blick auf die Uhr, schnell die letzten Tropfen des viel zu teuren Jumbos ''ausgelutscht'', bezahlt und raus aus der uniformen Welt des ''Sehens und Gesehenwerdens''.
Die Ersten verabschieden sich und die nun kleinere Gruppe geht noch zusammen durch die beinahe menschenleere Stadt.
Ich schlendere hinterher und betrachte die mir so vertrauten, alten Fachwerkhäuser.
Bei den Fahrrädern angekommen, wird abgewartet, bis sie verschwunden ist und dann nochmals kurz über sie geredet.
Es wird spekuliert.
Und sich verabschiedet.
Jetzt sind wir nur noch zu dritt.
Und endlich kann ich aufatmen.***
Langsam steigt die Neugier in mir auf.
Redend machen wir uns auf den Weg durch die dunklen Seitenstraßen.
Schnell wird sich noch etwas zu essen geholt, dann geht es zur Kaserne.
Vorbei an dem Hauptgebäude, aus welchem laut dröhnender Techno-Beat quillt, eine kurze Kopfsteinplaster-Gasse entlang.
Und schon sind wir da.
Wir stehen vor einem kleinen Haus, welches über und über mit Graffiti besprüht ist.
Schüchtern betreten wir das Gebäude
und werden verwundert begrüßt.
Von Dreadlocks und Schlabberhosen.
So früh habe man nicht mit Besuchern gerechnet.
Wir sind ebenfalls verwundert.
Ich fühle mich erst nicht sonderlich wohl,
eher, wie ein Abklatsch, mit Haarband und Herzchenkette.
Wir schleichen die Treppe hoch und bleiben in einem engen Flur stehen.
Alter Dielenboden und mit Farbe und Stickern 'verschönerte' Spinde fallen uns als erstes auf.
Wir werden freundlich eingewiesen und machen es uns auf alten Ledersofas bequem.
Wir warten lange, dann beginnt das erste Stück.
Doch schon kurz darauf müssen wir wieder gehen.
Kichernd laufen wir die Gasse zurück, an dem Dröhnen vorbei, auf den Parkplatz zu.
Und plötzlich sind wir nur noch zu zweit.
Als wir den Raum mit den vielen Sofas und Matratzen erneut betreten, sind noch mehr von denen da.
Noch mehr Dreadlocks und Schluder-Klamotten.
Jetzt fühle ich mich sehr viel besser.
Wohler..
Hier scheint es egal zu sein, wie man aussieht.
Wir werden zwar auch angeschaut, aber keinesfalls abwertend.
Eher Neugierig.
Lange sitzen wir mit den vielen Fremden da und lauschen einem Stück nach dem anderen.
Und dann ist es auch schon wieder vorbei.
Faszinierend, wie sich eine kleine Stadt so sehr in sich selbst widersprechen kann.
Diese zwei Orte sind schon keine Welten, sondern gesamte Universen, welche unterschiedlicher nicht sein könnten.
Eure Gleyfin
P.S. Da bin ich ja doch endlich mal rausgekommen.
;)
*-> Samstag Nacht
**1.-> Müde
2.-> Aufgefallen
***War wohl nichts mit dem 'Ich reib euch unter die Nase, wie gut es mir geht'
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Samstag, 17. September 2011
Zum Psychiater (d.1)
gleyfin, 17:26h
Heute Morgen habe ich es geschafft. Jetzt hält sie mich für völlig krank und bösartig.
Ich hielt es einfach nicht mehr aus.
Ich muss mit jemandem reden!
Wir saßen am Tisch.
Mein Bruder versuchte die ganze Zeit, wie sonst auch, mich zu provozieren.
Ausnahmsweise war mir das ziemlich egal, weil ich unendlich müde und ausgelaugt war.
Während ich ihn anstarrte, sagte ich, an sie gewandt:
''Warum kriegt er eigentlich nie eine gescheuert?
Bei mir war das anders.''
Sie rastete komplett aus.
Wie ich nur so unglaublich bösartig und kalt sein könne, soetwas zu behaupten.
Und dass das sowieso nicht stimme.
Es stimmt eigentlich auch nicht wirklich. Oft wurde ich nicht geschlagen (Trotzdem in seinem Alter öfter als er) und wenn, dann zu 65% von meinem ehemaligen Stiefvater..
Ich wollte nur endlich bezwecken, dass sie Folgendes sagt:
''Du musst zu einem Psychiater! Das ist schon lange nicht mehr normal! DU bist schon lange nicht mehr normal!''
(War ich das überhaupt irgendwann ein mal? Ich glaube eher nicht..)
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, dass sie das schon mal meinte..
Nein! Sie hatte mir nur damit gedroht.
Aber so inkonsequent wie sie ist, kann man darauf pfeifen.
Aber hoffentlich nicht auf ihre Aussage von heute Morgen!
Ich kann mich nämlich keinem in meiner Umgebung anvertrauen (es wäre mir viel zu peinlich) und der Blog hilft leider auch nur bedingt ..
Na ja, mal sehen, ob ich sie jetzt geknackt habe oder ob ich noch schlimmer werden muss, bevor sich irgendetwas tut..
Eure erwartungsvolle Gleyfin
...bereits 641 x gelesen
Ich hielt es einfach nicht mehr aus.
Ich muss mit jemandem reden!
Wir saßen am Tisch.
Mein Bruder versuchte die ganze Zeit, wie sonst auch, mich zu provozieren.
Ausnahmsweise war mir das ziemlich egal, weil ich unendlich müde und ausgelaugt war.
Während ich ihn anstarrte, sagte ich, an sie gewandt:
''Warum kriegt er eigentlich nie eine gescheuert?
Bei mir war das anders.''
Sie rastete komplett aus.
Wie ich nur so unglaublich bösartig und kalt sein könne, soetwas zu behaupten.
Und dass das sowieso nicht stimme.
Es stimmt eigentlich auch nicht wirklich. Oft wurde ich nicht geschlagen (Trotzdem in seinem Alter öfter als er) und wenn, dann zu 65% von meinem ehemaligen Stiefvater..
Ich wollte nur endlich bezwecken, dass sie Folgendes sagt:
''Du musst zu einem Psychiater! Das ist schon lange nicht mehr normal! DU bist schon lange nicht mehr normal!''
(War ich das überhaupt irgendwann ein mal? Ich glaube eher nicht..)
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, dass sie das schon mal meinte..
Nein! Sie hatte mir nur damit gedroht.
Aber so inkonsequent wie sie ist, kann man darauf pfeifen.
Aber hoffentlich nicht auf ihre Aussage von heute Morgen!
Ich kann mich nämlich keinem in meiner Umgebung anvertrauen (es wäre mir viel zu peinlich) und der Blog hilft leider auch nur bedingt ..
Na ja, mal sehen, ob ich sie jetzt geknackt habe oder ob ich noch schlimmer werden muss, bevor sich irgendetwas tut..
Eure erwartungsvolle Gleyfin
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Samstag, 17. September 2011
Samstag Nacht
gleyfin, 00:11h
Ich bin nervös.
Und neugierig.
Aber so richtig freuen tue ich mich nicht.
Wer alles kommen wird, weiß ich noch gar nicht.
Vielleicht die, die mir etwas übel nimmt, wo es gar nichts übelzunehmen gibt?*
Oder der, der sich ausnutzen lässt?**
Meine 'beste Freundin' kommt auf jeden Fall.
Und noch ein paar Andere..
von früher...
Neuer Nagellack, neue Frisur, neu zusammengewürfeltes Outfit.
Ehrlich gesagt ist das für mich nur ''sehen und gesehen werden''.
Am liebsten möchte ich denen richtig unter die Nase reiben, wie gut es mir ohne die geht.
Aber unterschwällig.
Schleichend.
Gut, dass es nicht lange dauern wird.
Ich frage mich, ob wir überhaupt Spaß haben oder nur, in Verklemmung schwelgend, dasitzen werden.
Aber auf das, was danach kommt, freue ich mich schon riesig.
Auf zur Kaserne!
Entspannen.
An nichts denken, während man den Werken junger Schreiberlinge lauscht und Tee schlürft.
Und das die ganze Nacht.
Haah,
das ist meine Welt!
Eure Gleyfin
*1.-> Müde
2.-> Aufgefallen
**-> Distanziert
...bereits 716 x gelesen
Und neugierig.
Aber so richtig freuen tue ich mich nicht.
Wer alles kommen wird, weiß ich noch gar nicht.
Vielleicht die, die mir etwas übel nimmt, wo es gar nichts übelzunehmen gibt?*
Oder der, der sich ausnutzen lässt?**
Meine 'beste Freundin' kommt auf jeden Fall.
Und noch ein paar Andere..
von früher...
Neuer Nagellack, neue Frisur, neu zusammengewürfeltes Outfit.
Ehrlich gesagt ist das für mich nur ''sehen und gesehen werden''.
Am liebsten möchte ich denen richtig unter die Nase reiben, wie gut es mir ohne die geht.
Aber unterschwällig.
Schleichend.
Gut, dass es nicht lange dauern wird.
Ich frage mich, ob wir überhaupt Spaß haben oder nur, in Verklemmung schwelgend, dasitzen werden.
Aber auf das, was danach kommt, freue ich mich schon riesig.
Auf zur Kaserne!
Entspannen.
An nichts denken, während man den Werken junger Schreiberlinge lauscht und Tee schlürft.
Und das die ganze Nacht.
Haah,
das ist meine Welt!
Eure Gleyfin
*1.-> Müde
2.-> Aufgefallen
**-> Distanziert
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