... newer stories
Mittwoch, 12. Oktober 2011
Erbittert
gleyfin, 19:38h
kämpfe ich, tue alles dafür, um nonverbal Argwohn in der Heuchlerin und dem Arschloch zu pflanzen.
Doch es funktioniert nicht mehr!
Und ich komme einfach nicht darauf, was ich so verdammt richtig gemacht haben muss, dass die beiden (aus heiterem Himmel) trotzdem versuchen, auf mich zuzukommen.
Wozu denn?!
Als wäre ein launisches, großmäuliges, 16-jähriges Mädchen das überhaupt wert.
Oder wollen diese Betrüger nur den Schein der Perfektion wahren?!
Gut vorstellbar, eigentlich.
Beispiel, Samstag:
Wir müssen wieder einmal alle zusammen vor dem Fernseher hocken.
Immer, wenn ich mit meiner Mutter rede, quatscht die Heuchlerin dazwischen, stimmt mir andauernd schleimend zu und versucht, so nah wie möglich an mich heranzukommen.
Beispiel, dienstag Morgen:
Wir sitzen zu dritt am Frühstückstisch (meine mum ist im Krankenhaus, die Heuchlerin ist die Woche über bei ihrer Mutter, also sind nur mein Bruder, ich und das Arschloch da). Das Arschloch stellt ununterbrochen Fragen, welche ich eigentlich mit ganzen Sätzen beantworten müsste.
Ich quäle mich mit halbem Schweigen und halbem Nuscheln durch diese nervende Situation.
Das Schlimme daran ist jedoch, dass er versucht, mir meine Verantwortung, welche mir MEINE Mutter für MEINEN Bruder für die Woche übertragen hat, abzunehemn.
Sehe ich etwa aus wie ein 13-jähriges, verwöhntes Gör, das sich unter tonnenweise Schminke begräbt und so viel von sich hält, obwohl es zu dämlich für die einfachsten Dinge ist?!
Wohl kaum!
Ich verstehe trotzdem nicht, warum diese beiden-
Warum die beiden versuchen, auf mich zuzukommen, obwohl die ganz genau wissen, was ich von denen halte!
...bereits 326 x gelesen
Doch es funktioniert nicht mehr!
Und ich komme einfach nicht darauf, was ich so verdammt richtig gemacht haben muss, dass die beiden (aus heiterem Himmel) trotzdem versuchen, auf mich zuzukommen.
Wozu denn?!
Als wäre ein launisches, großmäuliges, 16-jähriges Mädchen das überhaupt wert.
Oder wollen diese Betrüger nur den Schein der Perfektion wahren?!
Gut vorstellbar, eigentlich.
Beispiel, Samstag:
Wir müssen wieder einmal alle zusammen vor dem Fernseher hocken.
Immer, wenn ich mit meiner Mutter rede, quatscht die Heuchlerin dazwischen, stimmt mir andauernd schleimend zu und versucht, so nah wie möglich an mich heranzukommen.
Beispiel, dienstag Morgen:
Wir sitzen zu dritt am Frühstückstisch (meine mum ist im Krankenhaus, die Heuchlerin ist die Woche über bei ihrer Mutter, also sind nur mein Bruder, ich und das Arschloch da). Das Arschloch stellt ununterbrochen Fragen, welche ich eigentlich mit ganzen Sätzen beantworten müsste.
Ich quäle mich mit halbem Schweigen und halbem Nuscheln durch diese nervende Situation.
Das Schlimme daran ist jedoch, dass er versucht, mir meine Verantwortung, welche mir MEINE Mutter für MEINEN Bruder für die Woche übertragen hat, abzunehemn.
Sehe ich etwa aus wie ein 13-jähriges, verwöhntes Gör, das sich unter tonnenweise Schminke begräbt und so viel von sich hält, obwohl es zu dämlich für die einfachsten Dinge ist?!
Wohl kaum!
Ich verstehe trotzdem nicht, warum diese beiden-
Warum die beiden versuchen, auf mich zuzukommen, obwohl die ganz genau wissen, was ich von denen halte!
... link (4 Kommentare) ... comment
Holz
gleyfin, 18:59h
Faszinierend, meine Entdeckung von gestern Abend! Eine ganze Geschichte, eingenagt in ein Stück Holz.
Ich und meine Fantasie..
...bereits 443 x gelesen
Ich und meine Fantasie..
... link (14 Kommentare) ... comment
Sonntag, 9. Oktober 2011
gleyfin, 03:30h
Ich schaue aus dem Fenster und sehe den Mond hell leuchtend im Nichts hängen.
Wie verlockend!
Keine Ahnung, woran es liegt, aber ich kann nicht nach oben..
Vielleicht..
In letzter Zeit fühle ich mich ein wenig unwohl.
Liegt wahrscheinlich daran, dass ich mir letztens einen Michael Myers - Film mit meiner ''besten'' Freundin ansehen musste.
Brrr!
Da stehe ich ja total drauf ! -.-''
Oder habe ich einfach keine Lust?
Keine Ahnung.
Vielleicht wage ich mich in den Ferien nach oben..
Eure Gleyfin
P.S. -> Mondgeflüster
(bei Fragen :P)
...bereits 341 x gelesen
Wie verlockend!
Keine Ahnung, woran es liegt, aber ich kann nicht nach oben..
Vielleicht..
In letzter Zeit fühle ich mich ein wenig unwohl.
Liegt wahrscheinlich daran, dass ich mir letztens einen Michael Myers - Film mit meiner ''besten'' Freundin ansehen musste.
Brrr!
Da stehe ich ja total drauf ! -.-''
Oder habe ich einfach keine Lust?
Keine Ahnung.
Vielleicht wage ich mich in den Ferien nach oben..
Eure Gleyfin
P.S. -> Mondgeflüster
(bei Fragen :P)
... link (6 Kommentare) ... comment
Der Sinn des Wahns
gleyfin, 03:06h
Das Licht strahlte etwas Seltsames aus.
Der Himmel war behangen mit bleiernen Wolken, alles war eingetaucht in grelles Grau.
Nur einzelne Dächer waren in lebloses Rot gehüllt.
Lachend trotteten wir durch die öden Straßen.
Wir waren in diesen und jenen Läden, kauften und tratschten.
Gerade als wir nicht mehr wussten, was wir noch tun könnten, fing es an zu regnen.
Eisiger Wind kam auf und schlug uns die Regentropfen in unsere Gesichter.
Wir öffneten unsere Regenschirme, schlossen unsere Jacken und suchten nach Schutz.
Doch die plötzliche Kälte verfolgte uns überall hin, kroch in unsere Kleidung und fraß sich durch uns hindurch.
Nun standen wir da, eingefroren in einem Hauseingang, und beobachteten still, wie sich die Menschen in ihre
warmen Löcher verzogen.
Irgendwann waren wir uns, beinahe ohne Worte, einig, dass es an der Zeit war, sich auf den Heimweg zu machen.
Müde durchquerten wir die nun schon menschenleere Stadt, um zu unseren Fahrrädern zu gelangen.
Schnell verabschiedeten wir uns voneinader, dann trennten sich unsere Wege.
Schon von Weitem hörte ich ihn schreien.
Wirr und undeutlich waren seine Worte. Angestrengt versuchte ich, seiner Rede zu folgen,
während ich der derben Stimme immer näher kam.
Und dann sah ich ihn.
Ein dunkler, bedauernswerter Schelmen, im Eingang eines Ladens sitztend, mit einer Dose Bier in der Hand.
Aus dem Augenwinkel betrachtete ich ihn, für den Bruchteil einer Sekunde.
Und plötzlich brüllte er aus Leibeskraft. Wirsch und voller Hass, sich überschlagend und weiterhin unverständlich.
Aus leeren Augen starrte er mich an, als wäre ich ein seiner Fantasie entsprungenes Monstrum.
Ich machte, dass ich wegkam von ihm und seinem irren Gerede.
Raus aus der Stadt!
Ich fuhr schnell, doch mit der Zeit wurde ich langsamer.
Der Wind schien kreischend an mir und meinen Kräften zu reißen.
Ein letztes mal schaute ich zum Himmel empor und wurde vom Strahlen der blutenden Sonne geblendet, welche
kurz danach von schmierigen Wolken gierig verschlungen wurde.
Mir war, als wollte sie damit einen letzten, hoffnungslosen Hilfeschrei entsenden.
Doch ich schaute nur dabei zu, wie sie grausam zerquetscht und unter flauschigen Zähnen begraben wurde.
Endlich war ich zu Hause.
Erschöpft und schnaufend ließ ich mich auf mein Bett sinken, fühlte mich ausgesaugt, leer.
Ein wenig hatte ich mich wieder erholt.
Dann kam sie zu mir herein, anklopfend, obwohl sie doch schon längst mitten im Raum stand.
Entschlossen zerrte sie mich nach unten.
Zu dritt, sie, die Heuchlerin und ich, sollten wir Yoga machen.
Hier war es dasselbe wie zuvor.
Mit jeder Bewegung fühlte ich mich kraftloser.
Sie beteuerte immer wieder, dass es völlig normal sei, doch ich konnte ihr nicht glauben.
Am Ende standen die beiden auf, während ich liegen blieb.
Todmüde starrte ich an die Decke.
Ich musste an den unheimlichen Gesellen denken.
Normalerweise sieht man den Zustand eines solchen Menschen, erschließt sich vieles und denkt sich nichts weiter dabei,
doch dieses Mal war dem nicht so!
Der ganze Tag war so seltsam!
Und wie er auf mich reagiert hatte..
Ich habe viel Fantasie, bilde mir vieles ein, damit es für mich in einem anderen Licht erscheint.
Aufregend und geheimnisvoll.
Rede mir immer die seltsamsten Dinge ein.
Doch Heute war es anders.
Alles schien mir so fremd.
Da war keine kleine Stimme, die von irgendwoher verlockend ''Vielleicht..'' flüsterte.
Kein beklemmendes Gefühl, dass es nicht das ist, wofür man es hält.
Es fühlte sich real an.
Bin ich nun völlig Wahnsinnig geworden?
Entfaltet sich jetzt alles, was mich zu dem machte, was ich jetzt bin, zu etwas Gewaltigem?
Etwas vollkommen verrücktes?!
Oder geschieht wirklich etwas Seltsames?
Eure Gleyfin
P.S. Ach, drauf geschissen..
Ich werde es (hoffentlich!) schon merken, wenn ich komplett am Rad drehe!
...bereits 348 x gelesen
Der Himmel war behangen mit bleiernen Wolken, alles war eingetaucht in grelles Grau.
Nur einzelne Dächer waren in lebloses Rot gehüllt.
Lachend trotteten wir durch die öden Straßen.
Wir waren in diesen und jenen Läden, kauften und tratschten.
Gerade als wir nicht mehr wussten, was wir noch tun könnten, fing es an zu regnen.
Eisiger Wind kam auf und schlug uns die Regentropfen in unsere Gesichter.
Wir öffneten unsere Regenschirme, schlossen unsere Jacken und suchten nach Schutz.
Doch die plötzliche Kälte verfolgte uns überall hin, kroch in unsere Kleidung und fraß sich durch uns hindurch.
Nun standen wir da, eingefroren in einem Hauseingang, und beobachteten still, wie sich die Menschen in ihre
warmen Löcher verzogen.
Irgendwann waren wir uns, beinahe ohne Worte, einig, dass es an der Zeit war, sich auf den Heimweg zu machen.
Müde durchquerten wir die nun schon menschenleere Stadt, um zu unseren Fahrrädern zu gelangen.
Schnell verabschiedeten wir uns voneinader, dann trennten sich unsere Wege.
Schon von Weitem hörte ich ihn schreien.
Wirr und undeutlich waren seine Worte. Angestrengt versuchte ich, seiner Rede zu folgen,
während ich der derben Stimme immer näher kam.
Und dann sah ich ihn.
Ein dunkler, bedauernswerter Schelmen, im Eingang eines Ladens sitztend, mit einer Dose Bier in der Hand.
Aus dem Augenwinkel betrachtete ich ihn, für den Bruchteil einer Sekunde.
Und plötzlich brüllte er aus Leibeskraft. Wirsch und voller Hass, sich überschlagend und weiterhin unverständlich.
Aus leeren Augen starrte er mich an, als wäre ich ein seiner Fantasie entsprungenes Monstrum.
Ich machte, dass ich wegkam von ihm und seinem irren Gerede.
Raus aus der Stadt!
Ich fuhr schnell, doch mit der Zeit wurde ich langsamer.
Der Wind schien kreischend an mir und meinen Kräften zu reißen.
Ein letztes mal schaute ich zum Himmel empor und wurde vom Strahlen der blutenden Sonne geblendet, welche
kurz danach von schmierigen Wolken gierig verschlungen wurde.
Mir war, als wollte sie damit einen letzten, hoffnungslosen Hilfeschrei entsenden.
Doch ich schaute nur dabei zu, wie sie grausam zerquetscht und unter flauschigen Zähnen begraben wurde.
Endlich war ich zu Hause.
Erschöpft und schnaufend ließ ich mich auf mein Bett sinken, fühlte mich ausgesaugt, leer.
Ein wenig hatte ich mich wieder erholt.
Dann kam sie zu mir herein, anklopfend, obwohl sie doch schon längst mitten im Raum stand.
Entschlossen zerrte sie mich nach unten.
Zu dritt, sie, die Heuchlerin und ich, sollten wir Yoga machen.
Hier war es dasselbe wie zuvor.
Mit jeder Bewegung fühlte ich mich kraftloser.
Sie beteuerte immer wieder, dass es völlig normal sei, doch ich konnte ihr nicht glauben.
Am Ende standen die beiden auf, während ich liegen blieb.
Todmüde starrte ich an die Decke.
Ich musste an den unheimlichen Gesellen denken.
Normalerweise sieht man den Zustand eines solchen Menschen, erschließt sich vieles und denkt sich nichts weiter dabei,
doch dieses Mal war dem nicht so!
Der ganze Tag war so seltsam!
Und wie er auf mich reagiert hatte..
Ich habe viel Fantasie, bilde mir vieles ein, damit es für mich in einem anderen Licht erscheint.
Aufregend und geheimnisvoll.
Rede mir immer die seltsamsten Dinge ein.
Doch Heute war es anders.
Alles schien mir so fremd.
Da war keine kleine Stimme, die von irgendwoher verlockend ''Vielleicht..'' flüsterte.
Kein beklemmendes Gefühl, dass es nicht das ist, wofür man es hält.
Es fühlte sich real an.
Bin ich nun völlig Wahnsinnig geworden?
Entfaltet sich jetzt alles, was mich zu dem machte, was ich jetzt bin, zu etwas Gewaltigem?
Etwas vollkommen verrücktes?!
Oder geschieht wirklich etwas Seltsames?
Eure Gleyfin
P.S. Ach, drauf geschissen..
Ich werde es (hoffentlich!) schon merken, wenn ich komplett am Rad drehe!
... link (8 Kommentare) ... comment
Samstag, 8. Oktober 2011
A little less conversation
gleyfin, 03:12h
Mein Lieblingsstück vom King!
''A little less conversation,
a little more action, please.''
Das wäre im Moment genau richtig (vor allem für Rainbow ;D)
Auf's Häschen müsste man dann aber ein wenig achten.
...bereits 519 x gelesen
''A little less conversation,
a little more action, please.''
Das wäre im Moment genau richtig (vor allem für Rainbow ;D)
Auf's Häschen müsste man dann aber ein wenig achten.
... link (21 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 6. Oktober 2011
gleyfin, 22:10h
Wie ich befürchtete:*
Es geht nicht!!!
Ich sitze davor und nichts geschieht!
Keine Ideen zum Inhalt geschweige denn zum Ausdruck.
Da ist einfach gar nichts!
ARGH!
Was soll ich denn bloß tun?!
meh..
*-> Blockiert
...bereits 357 x gelesen
Es geht nicht!!!
Ich sitze davor und nichts geschieht!
Keine Ideen zum Inhalt geschweige denn zum Ausdruck.
Da ist einfach gar nichts!
ARGH!
Was soll ich denn bloß tun?!
meh..
*-> Blockiert
... link (8 Kommentare) ... comment
Blockiert
gleyfin, 21:24h
Ich fühle mich gerade gar nicht gut.
Gleich werde ich mich noch mal an das Buch ransetzten und mir ist deswegen schon jetzt Angst und Bange, weil ich ganz genau weiß, dass ich es nicht hinbekommen werde.
Die totale Schreibblockade krallt sich immer dann an meiner Kehle fest, wenn ich vor dieser Arbeit sitze.
Sonst nie!
Ich schreibe immer kurzes Zeugs.
Einfach so.
Und meistens bin ich dann auch zufrieden damit.
Aber nicht einmal war ich bis jetzt richtig stolz auf das, was ich für meine Welt* 'zu Papier' gebracht habe..
Alles Mist!!
Argh!
Kann denn keiner dieses depremierende Biest namens Blockade von mir fernhalten?
..
''Ihr werdet es sehen Herr, ihr werdet es sehen!'' aufgeregt trat Tikki von einem Fuß auf den anderen.
''Sie weiß es, Herr, sie weiß es!''
''Nun sei doch endlich still!'' donnerte die altkluge Stimme Grondol's über die Baumkronen hinweg.
'' Wir werden noch früh genug erfahren, wie es um ihr Wissen über uns steht!''
Tikki hockte sich beleidigt neben seinen Herren auf den breiten Ast und lauschte gespannt dem Wind, welcher nervös durch Gras und Geäst pfiff.
Einige Augenblicke vergingen.
Dann plötzlich schrie der Wind auf, kräuselte sich und warf mit Blättern und Eicheln um sich.
''Da kommt sie, Herr, da kommt sie!'' Tikki sprang vor Schreck auf und erstarrte.
Ein Mädchen kam die Straße auf einem Fahrrad entlanggefahren.
Im magischen Alter der Offenbarungen, wie man schmunzelnd im Waldreich sagte.
Anstatt auf die Straße zu achten, starrte das Mädchen genau zu Grondol und Tikki herauf, die erwartungsvoll im Blattwerk eines großen Baumes saßen.
''Sie weiß es. Sie weiß es.'' flüsterte Tikki mit vor Angst zitternder Stimme ins Nichts.
''Unsinn!'' erschrocken zuckte er unter dem Ärger in Grondol's Stimme zusammen.
''Sie wüsste es gerne! Deswegen dieses Gestarre!''
''A-Aber Herr, sie-''
''Hör auf zu Flüstern, beim Baumgeist!'', unterbrach ihn Grondol aufbrausend.
''Sie hört uns sowieso nicht!''
'Woher wollt ihr das alles wissen, Herr? Woher?'' hauchte Tikki seinem Herren entgegen.
''Du wagst es, mein Denken und Handeln infrage zu stellen, Tikki Markuhl?!'', brüllte Grondol zornentbrannt.
Wütend hob er seinen knorrigen Stab.
Tikki riss seine Arme schützend in die Luft und flehte um Gnade, während er verstohlen zur Straße schaute, wo nichts mehr von dem Mädchen zu sehen war.
''Ach Tikki!'' seufzte Grondol enttäuscht.
Kurz standen die beiden noch auf dem breiten Ast und horchten dem Pfeifen und Rauschen der Bäume, dann machten sie sich auf den Heimweg.
Eure Gleyfin
*-> Ferne Welten
...bereits 704 x gelesen
Gleich werde ich mich noch mal an das Buch ransetzten und mir ist deswegen schon jetzt Angst und Bange, weil ich ganz genau weiß, dass ich es nicht hinbekommen werde.
Die totale Schreibblockade krallt sich immer dann an meiner Kehle fest, wenn ich vor dieser Arbeit sitze.
Sonst nie!
Ich schreibe immer kurzes Zeugs.
Einfach so.
Und meistens bin ich dann auch zufrieden damit.
Aber nicht einmal war ich bis jetzt richtig stolz auf das, was ich für meine Welt* 'zu Papier' gebracht habe..
Alles Mist!!
Argh!
Kann denn keiner dieses depremierende Biest namens Blockade von mir fernhalten?
..
''Ihr werdet es sehen Herr, ihr werdet es sehen!'' aufgeregt trat Tikki von einem Fuß auf den anderen.
''Sie weiß es, Herr, sie weiß es!''
''Nun sei doch endlich still!'' donnerte die altkluge Stimme Grondol's über die Baumkronen hinweg.
'' Wir werden noch früh genug erfahren, wie es um ihr Wissen über uns steht!''
Tikki hockte sich beleidigt neben seinen Herren auf den breiten Ast und lauschte gespannt dem Wind, welcher nervös durch Gras und Geäst pfiff.
Einige Augenblicke vergingen.
Dann plötzlich schrie der Wind auf, kräuselte sich und warf mit Blättern und Eicheln um sich.
''Da kommt sie, Herr, da kommt sie!'' Tikki sprang vor Schreck auf und erstarrte.
Ein Mädchen kam die Straße auf einem Fahrrad entlanggefahren.
Im magischen Alter der Offenbarungen, wie man schmunzelnd im Waldreich sagte.
Anstatt auf die Straße zu achten, starrte das Mädchen genau zu Grondol und Tikki herauf, die erwartungsvoll im Blattwerk eines großen Baumes saßen.
''Sie weiß es. Sie weiß es.'' flüsterte Tikki mit vor Angst zitternder Stimme ins Nichts.
''Unsinn!'' erschrocken zuckte er unter dem Ärger in Grondol's Stimme zusammen.
''Sie wüsste es gerne! Deswegen dieses Gestarre!''
''A-Aber Herr, sie-''
''Hör auf zu Flüstern, beim Baumgeist!'', unterbrach ihn Grondol aufbrausend.
''Sie hört uns sowieso nicht!''
'Woher wollt ihr das alles wissen, Herr? Woher?'' hauchte Tikki seinem Herren entgegen.
''Du wagst es, mein Denken und Handeln infrage zu stellen, Tikki Markuhl?!'', brüllte Grondol zornentbrannt.
Wütend hob er seinen knorrigen Stab.
Tikki riss seine Arme schützend in die Luft und flehte um Gnade, während er verstohlen zur Straße schaute, wo nichts mehr von dem Mädchen zu sehen war.
''Ach Tikki!'' seufzte Grondol enttäuscht.
Kurz standen die beiden noch auf dem breiten Ast und horchten dem Pfeifen und Rauschen der Bäume, dann machten sie sich auf den Heimweg.
Eure Gleyfin
*-> Ferne Welten
... link (8 Kommentare) ... comment
... older stories